Die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung angewiesen sind, steigt weiter an. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bezogen im Dezember 2025 rund 1,28 Millionen Personen entsprechende Leistungen nach dem SGB XII. Das sind etwa 23.000 Menschen beziehungsweise 1,8 % mehr als im Vorjahr.
Leistungsberechtigt sind insbesondere Personen, die entweder die gesetzliche Altersgrenze erreicht haben oder dauerhaft voll erwerbsgemindert sind und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln decken können. Die Entwicklung zeigt deutlich, dass Altersarmut in Deutschland kein Randphänomen ist, sondern weiter an Bedeutung gewinnt.
Für die sozialpolitische Praxis bedeutet das: Die Absicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bleibt eine zentrale Herausforderung. Steigende Fallzahlen erhöhen nicht nur den Druck auf die sozialen Sicherungssysteme, sondern machen auch deutlich, dass präventive Maßnahmen – etwa in der Erwerbsbiografie – stärker in den Fokus rücken müssen.
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